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Was ist Semiotik? Interaktiv und transdisziplinär!

Die Semiotik ist die Wissenschaft von den Zeichenprozessen in Natur und Kultur. Zeichen übermitteln Informationen in Zeit und Raum. Ohne sie wären Kognition, Kommunikation und kulturelle Bedeutungen nicht möglich.


Das Nachdenken über Zeichen und Zeichenprozesse ist so alt wie die abendländische Philosophie. Auch in anderen Kulturen findet sich früh eine Aufmerksamkeit auf die symbolische Verfasstheit ihrer Existenz. Die semiotischen Fragestellungen sind älter als alle wissenschaftlichen Einzeldisziplinen und daher geeignet ihre Isolierung zu überwinden und ihre Spezialisierungen teilweise aufzuheben. Aber wenn wir von Wissenschaft im heutigen Sinn reden, so ist die Semiotik eine Wissenschaft des 20. Jahrhunderts, die den kulturellen Avantgardebewegungen viele Impulse verdankt. Zeichenproduktion, ihre Interpretation und Interaktionen sind Gegenstand der Semiotik.


Dabei beschäftigt sie sich keineswegs nur mit der menschlichen Kultur, sondern etwa auch mit Wahrnehmungs-, Orientierungs- und Interaktionsverhalten bei Tieren und Pflanzen, sowie mit Signalprozessen im Inneren von Organismen und Informations- verarbeitung in Maschinen. Die Semiotik als Grundlagen- und Metawissenschaft geht der Frage nach der Zeichenhaftigkeit natürlicher und kultureller (wie z.B. technischer) Phänomene nach. Dabei bietet sie unterschiedlichen Disziplinen und Praxisfeldern ein interdisziplinäres Forum an und stellt eine theoretische Grundlage für den Dialog zwischen den Kulturen bereit.

ausführlicher Artikel zu: „Mythos Stadt - Stadtmythen“
„Mythos Stadt - Stadtmythen“
Die Beiträge des Bandes beleuchten die vielschichtigen Verflechtungen des Mythos Stadt mit (kultur)hegemonialen, ideologischen, städteplanerischen, ökonomischen oder subjektiven Interessen. Sie decken die Konstruktionsebenen ausgewählter literarischer, philosophischer, städteplanerischer und ... mehr
ausführlicher Artikel zu: Buch-Neuerscheinung (2012) von Martin Siefkes: Stil als Zeichenprozess.
Buch-Neuerscheinung (2012) von Martin Siefkes: Stil als Zeichenprozess.
Stil ist ein Phänomen, das uns täglich in vielen Bereichen begegnet: Bei Kunstwerken, Musikstücken, Gebäuden, Möbeln, technischen Geräten, sprachlichen Äußerungen und sozialer Interaktion, aber auch beim Autofahren und im Sport, beim Gehen und Verhandeln, beim Lernen, Argumentieren ... mehr
Das Profil der Sektion Zeichenphilosophie
In der Sektion geht es darum, die Zeichenhaftigkeit und Medialität von Kommunikation und Kognition vor dem Hintergrund aktueller kultur-, medien- und kognitionswissenschaftlicher Diskurse erkenntnistheoretisch zu reflektieren. ... mehr
ausführlicher Artikel zu: Die Sinnlichkeit der Zeichen - Roland Barthes' Aisthetik von Schrift und Bild
Die Sinnlichkeit der Zeichen - Roland Barthes' Aisthetik von Schrift und Bild
Von 26.09.2012 bis 28.09.2012: Tagung des DFG-Graduiertenkollegs "Schriftbildlichkeit" der Freien Universität Berlin in Kooperation mit dem Institut für Germanistik der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg. ... mehr
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Lese.Zeichen-Exkursion in Passau
Unsere Augen „lesen” unablässig die Umgebung, in der wir uns befinden. Was sehen sie? ... mehr
ausführlicher Artikel zu: KODIKAS Themenheft: Medien und Formen der europäischen Kommunikation
KODIKAS Themenheft: Medien und Formen der europäischen Kommunikation
Jetzt lieferbar ist das aktuelle KODIKAS Themenheft: "Medien und Formen der europäischen Kommunikation", herausgegeben von der DGS-Beirätin Elize Bisanz unter Mitarbeit von Jan Oehlman. ... mehr
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Die Veranstaltungen unterschiedlicher Disziplinen zeigen, wie vielfältig semiotische Praxis und Theorie sind. ... mehr