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Jugend- und Subkulturen

Jugendspezifische sowie subkulturelle Zeichenerzeugung und -anwendung reagiert auf gesellschaftspolitische wie (inter)kulturelle Problemzonen. In ihren dynamischen Interaktionsfeldern ereignet sich eine Vielzahl an Wechselwirkungen zwischen hegemonialen und/oder traditionellen Zeichen und Codes mit den jeweiligen gruppen-, personen- oder auch kulturspezifischen Nutzungen. Dabei öffnen sich sowohl mentale Räume der (Re)Imagination als auch gesellschaftliche Nischen der Lebensgestaltung und -planung. Daher gilt es diese Zeichenerzeugung und -nutzung zu beobachten und Beschreibungskategorien zu entwickeln, die dazu beitragen können Miss- oder Unverständnis zwischen Generation oder verschiedenen Gesellschaftsgruppen zu reduzieren, Fehlentwicklungen zu benennen und v.a. das ihnen innewohnende kreative Potential in die Zusammenhänge gesellschaftlichen Lebens zu integrieren.


Prof. Dr. Eva Kimminich, Romanisches Seminar, Platz der Universität 3, 79085 Freiburg, mail: eva.kimminich@romanistik.uni-freiburg.de


ausführlicher Artikel zu: „Mythos Stadt - Stadtmythen“
„Mythos Stadt - Stadtmythen“
Die Beiträge des Bandes beleuchten die vielschichtigen Verflechtungen des Mythos Stadt mit (kultur)hegemonialen, ideologischen, städteplanerischen, ökonomischen oder subjektiven Interessen. Sie decken die Konstruktionsebenen ausgewählter literarischer, philosophischer, städteplanerischer und ... mehr
ausführlicher Artikel zu: Stadt & Zeichen - Ausstellung und Katalog zum semiotischen Universum der Städte
Stadt & Zeichen - Ausstellung und Katalog zum semiotischen Universum der Städte
Stadt  und Zeichen:  Eine ausleihbare Ausstellung zum semiotischen Universum der Städte ... mehr
ausführlicher Artikel zu: Buch-Neuerscheinung: Utopien, Jugendkulturen und Lebenswirklichkeiten: Ästhetische Praxis als politisches Handeln von Eva Kimminich (Hrsg.)
Buch-Neuerscheinung: Utopien, Jugendkulturen und Lebenswirklichkeiten: Ästhetische Praxis als politisches Handeln von Eva Kimminich (Hrsg.)
Die Beiträge dieses Bandes untersuchen das politische Potential von Jugend- und Populärkulturen an konkreten Beispielen aus Europa, Russland und Afrika. ... mehr
Beiratbericht 2008 Sektion Sub- und Jugendkulturen
1. Tagungen und Forschungsprojekte. 2. Semiotik in der Lehre und Förderung des semiotischen Nachwuchses. 3 .Publikationen ... mehr
Call for Paper: Zeichenmaterialität, Körpersinn und (sub-)kulturelle Identität
Gemäß der üblichen Differenzierung in Inhalt und Ausdruck besitzt jedes Zeichen einen (materiellen) Zeichenträger und ist mit Blick auf den Zeichenträger notwendig konkret. Unter der Vielzahl von unterschiedlichen Zeichenarten interessieren uns diejenigen, deren Materialität des Zeichenträgers ... mehr
Citoyen oder Fremder? Ausgrenzung und kulturelle Autonomie in der französischen banlieue
»Der Fremde vereint allen Haß auf sich, er ist Inbegriff sämtlicher politischer Mißerfolge und vergegenwärtigt die städtebaulichen Fehlentscheidungen. [...] Er ist Fremdkörper aller Territorien, mit anderen Worten, er besetzt einen Ort nur augenblicklich - selbst wenn diese ... mehr
Express Yourself! Europas Kreativität zwischen Markt und Underground.
Express Yourself! Europas Kreativität zwischen Markt und Underground. Hg. v. Heinz Geuen, Eva Kimminich, Michael Rappe und Stefan PfänderBielefeld: transcript 2007 ISBN 3-89942-673-8Die Frage der Entstehung einer gemeinsamen europäischen Kulturlandschaft ... mehr
ausführlicher Artikel zu: Welt - Körper - Sprache
Welt - Körper - Sprache
Die interdisziplinär angelegte Reihe befasst sich mit Sprache und Literatur. Im Zentrum ihrer Fragestellungen steht die komplexe Wechselbeziehung zwischen Mensch und Welt, die sich im Gebrauch sprachlicher und nichtsprachlicher Zeichen manifestiert. Ihre theoretische Reflexion und vor allem ihre ... mehr
Jugend + Kultur = Lebensstil - Reflektionen über neue Dimensionen des Zeichengebrauchs
Jugend erzeugt durch spezifische Verwendung kultureller Zeichen und Praktiken in erster Linie Lebensstile. Sie manifestieren sich in symbolischen Aspekten (Kleidung, Körperschmuck, Musik usw.) sowie in spezifischen Aktivitäten und Kontexten. Mit ihnen differenziert sie sich, bildet Identität aus und begründet eigene (Sub)Kulturen. Stil kann daher als prozessuale Objektivierung des Selbstbildes einer Gruppe verstanden werden, also als Ausdruck einer selbstbewussten, sich differenzierenden Lebensweise; und zwar losgelöst vom künstlerischen Anspruch im Sinne einer ästhetischen Verhaltensweise. ... mehr
Kulturschutt.
Über das Recycling von Theorien und Kulturen. Hg. von Christoph Jacke, Eva Kimminich, Siegfried J. Schmidt. Bielefeld: transcript 2006 ... mehr