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Deutsche Gesellschaft für Semiotik (DGS) e.V.: Plakat Semiotik-Kongress 2011 (200 Pixel breit)

Vom 12. bis 16. Oktober 2011 findet an der Universität Potsdam der 13. Internationale Semiotik-Kongress statt mit dem Thema: "Repräsentation, Virtualität, Praxis."  In dieser Rubrik finden Sie zentral alle aktuellen Informationen, sämtliche Call-for-Papers aller Sektionen sowie die Ausschreibung des Semiotik-Förderpreises, der auf dem Kongress vergeben wird.


Sukzessive werden die verfügbaren Informationen auch hier veröffentlicht und permanent aktualisiert.


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Mehr Informationen zum Kongress-Thema:



Der 13. Internat. Semiotik-Kongress 2011 zum Thema: "Repräsentation, Virtualität, Praxis"


Wirklichkeit wird nie direkt erfahren, sondern einer Gesellschaft immer durch symbolische Kategorien zur Verfügung gestellt. „Repräsentation", „Virtualität" und „Praxis" sind Begriffe, mit denen diese symbolische Vermittlung bereits seit geraumer Zeit vielschichtig thematisiert wird. Vor dem Hintergrund der aktuellen Entwicklungen haben sie keinesfalls an Brisanz verloren, insbesondere wenn die an sie gebundenen semiotischen Systeme als sich ergänzende und einander durchdringende Formen des Weltzugangs zueinander in Beziehung gesetzt werden. 


Der Begriff der Repräsentation umfasst hierbei sowohl die mentale Vorstellung der Außenwelt, also den Vorgang des Bedeutens von Welt durch Sprache und Symbole, als auch die physischen Artefakte und ihre sozialen, politischen und kulturellen Funktionen.


Unter Virtualität wird dagegen eine gedachte Entität verstanden, die unseren Lebensalltag heute mehr denn je indirekt über ihre Funktionalität oder Wirkung prägt. Das rückt Virtualität in die Nähe von Praxis, da sie im Sinne eines „Als-ob" neue Formen des Erlebens, Erfahrens und Handelns eröffnet. Diese Durchlässigkeit von Wirklichkeit und „So-tun-als-ob" wohnt auch dem Begriff der Repräsentation im Sinne von Vor- und Darstellung inne.


An konkreten Beispielen werden diese Permeabilitäten interdisziplinär und multiperspektivisch diskutiert, um deren Gefahren und Chancen zu beleuchten, um die Vielschichtigkeit aktueller Entwicklungen aufzuzeigen und die theoretischen Grundlagen kritisch zu überdenken.


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