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Deutsche Gesellschaft für Semiotik (DGS) e.V.: Sektions-Bild MODE 2012

Sektion Mode


Mode - im Sinne von Kleidermode - kann nie nichts bedeuten. Ganz gleich, ob die Trägerinnen oder Träger von (modischer) Kleidung etwas Bestimmtes oder gar nichts kommunizieren möchten: Sie werden von ihren Mitmenschen habituell sofort aufgrund ihrer Kleidung und der Art und Weise, wie sie sie tragen, interpretiert, eingeordnet, beurteilt. Das impliziert modische Kompetenz zumindest auf der Seite des „Publikums“, in der Regel aber auch seitens der Trägerinnen, denn tatsächlich zieht kaum jemand etwas an, ohne sich zumindest latent der Tatsache bewusst zu sein, dass Kleidung immer als Kommunikationsmedium fungiert. Wie schon Georg Simmel pointiert formuliert hat: Selbst diejenigen, die sich gegen die Mode wenden, sind Teil der Mode



KONTAKT
Prof. Dr. Gertrud Lehnert


Institut für Künste und Medien
Professur für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft
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Fax: 0331 — 977 4168
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ausführlicher Artikel zu: Gertrud Lehnert (2012): Semiotik der Mode
Gertrud Lehnert (2012): Semiotik der Mode
Stil und im erweiterten Sinne auch Lebensstile entwickeln sich mit und über Moden; in einer komplexen Verknüpfung von Sozialem, Ästhetischem und Individuellem entsteht der Habitus, der in der vielbeschworenen Paradoxie der Mode seinen idealen Ausdruck findet: Wir ahmen die anderen nach, um Gruppenzugehörigkeit zu erzeugen und zu dokumentieren und zugleich ganz und gar individuell zu sein; wir tun, was alle tun, um etwas Besonderes zu sein. ... mehr