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Charlotte Alexandra Hager
Bildsemiotik als Instrumentarium zu Analyse von Werbeprints

Am Beispiel von Imagery-Werbung - Werbeprints ohne Slogan, Headline
und Body Copy


Dieser Artikel ist ein Auszug aus dem Buch: "Imagery-Werbung. Eine syntaktisch-semantische
Analyse von Werbeprints ohne Slogan, Headline und Body Copy" und beantwortet folgende Fragen: Wie können Marken auf gesättigten Märkten in Zeitender Informationsüberflutung positioniert werden? Und welche Rolle nimmt die Semiotikals Instrumentarium zur Analyse ein? Eine syntaktisch-semantische Untersuchung beleuchtet Prints der Cannes-Rollen 1997 und 1998 auf Werte- und Bedeutungsvermittlung.Betrachtet man die Entwicklung der Werbung in den letzten 40 Jahren, so ist ein Trend abzeichenbar, der die Information zugunsten des Bildes in den Hintergrund rückt. Anzeigen ausden 50er-Jahren hatten Information zum Ziel, die Intentionen der Anzeigen heute sind, Ästhetik und ein bestimmtes Image zum Ausdruck zu bringen. Lewis und Bridger (2000, Seite62 ff) sehen die Ursache für diese Entwicklung zum einen in der immer knapper werdenden(Frei-)zeit und zum anderen in der wachsenden Informationsüberflutung. Die Beispiele der Smirnoff-Anzeigen aus den 60er- (siehe Abb. 1) und den 90er-Jahren (siehe Abb. 2) sollenverdeutlichen, wohin der Trend geht.





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