Internationale Herbst-Akademie 2007 Visualisierung: Ekphrasis
Potsdam 8.10.-11.10.2007
PROGRAMM
Montag14.30 – 17.00 Gertrud Lehnert (Potsdam) Salon: Diderot und Baudelaire. 18.00 Abendvortrag Knut Hickethier (Hamburg) Bildlichkeit – Visualität: Bewegte Bilder beschreiben
Dienstag10.00 – 13.00 Hans Christian Stillmark (Potsdam) Heiner Müller: Bildbeschreibung/Provokation Mittagspause 14.30 – 17.00 Dirk Röller (Wilhelmshafen) / Bernhard Röling / Jan Henrik Möller (Potsdam) Vom Wort zum Bild: Wie erscheint das Meer im semiotischen Museum
Mittwoch10.00 – 13.00 Round Table Fotografien beschreiben – Ein Gespräch zum Verhältnis von Bild und Sprache Mit Tanja Michalsky, Simone Förster, Kassandra Nakas und Christoph Ribbat Mittagspause 14.30 – 17.00 Susanne Müller (Rostock), zus. mit Dieter Mersch (Potsdam) Eisenbahn – Diorama – Denkmal: Vom Bilden und Bildern des Reisens 18.00 Abendveranstaltung/Event
Donnerstag10.00 – 13.00 Patrick Coppock (Modena) Feeling, acting and thinking visually: Blending possible and actual worlds in computer games Zusammen mit Michael Liebe und Frank Bültge
Tagungsort:
Universität Potsdam Am Neuen Palais 10 14469 Potsdam Haus 8 Raum 060/061
Kontakt:
Prof. Dr. Dieter Mersch dmersch@uni-potsdam.de Tel. 0331 977 4170 Stephanie Rymarowicz rymarow@uni-potsdam.de Tel. 0331 977 4160
Im Zentrum der Internationalen semiotischen Herbst-Akademie 2007 steht das Verhältnis zwischen Sprache und Bild. Seit der Antike wird es unter dem Titel der ‚Ekphrasis’ verhandelt. ‚Ekphrasis’ bedeutet ‚Aufzeigen’, ‚Deutlich machen’, ‚Beschreiben’. Der Ausdruck und seine diskursive Bewegung kann dabei auf drei Weisen verstanden werden: – als Bild und Kunstbeschreibung, – als Verbildlichungsstrategie und Evokation von Visualität mittels Sprache, – als epistemisches Problem der wissenschaftlichen Beschreibung von Bildern in verschiedenen Medien.
Die Lectures der diesjährigen Herbstakademie thematisieren alle drei Arten ekphratischer Praxis.
Die Internationale semiotische Herbstakademie an der Universität Potsdam trägt mit einem Baustein zur allgemeinen Graduiertenausbildung bei. Sie widmet sich literatur-, kunst- und medientheoretischen Themen aus kulturwissenschaftlicher und semiotischer Perspektive. Die Herbstakademie verfolgt ein Lecture-Seminar-Konzept: Hochrangige Wissenschaftler aus dem In- und Ausland geben für Graduierte und besonders begabte Studierende Kurse, die jedes Jahr unter einem besonderen Schwerpunkt stehen. Die Kurse können innerhalb des PhD- und Masterprogramms als seminaräquivalente Leistung anerkannt werden (2 ECTS); Seminararbeiten können verfasst werden (8 ECTS).
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